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Flüchtlinge in Handwerksausbildung

Initiative von Handwerkskammer und Senat versucht, junge Männer und Frauen aus städtischen Unterkünften in Ausbildung zu bringen

Junge Flüchtlinge in Berufsausbildung zu bringen, das gehört zu den wichtigsten Aufgaben, um sie in den Arbeitsmarkt und damit in unsere Gesellschaft zu integrieren. Das möglichst zügig zu erreichen, wird die zentrale Herausforderung in den nächsten Monaten und Jahren sein. Eine Initiative  von Senat und Handwerkskammer Hamburg hatte im September dazu aufgerufen, Menschen aus Syrien, Eritrea, Afghanistan und Pakistan Ausbildungsplätze im Handwerk zu vermitteln.

Auch die Fleischerinnung Hamburg hat an dem Projekt teilgenommen. Unser Ziel ist es, zwei Flüchtlinge in Beschäftigung bei Mitgliedsbetrieben zu bringen. Eine große Herausforderung, da sind sich alle Beteiligten einig, ist die Sprachbarriere. Ohne Deutschkenntnisse oder zumindest geringe Englischkenntnisse, ist eine erfolgversprechende Ausbildung nur schwer zu leisten. „Unser Ziel ist es, für das kommende Jahr mehrere Flüchtlinge als Azubis an unsere Mitgliedsbetriebe zu vermitteln“, sagt Dr. Joachim Drescher, GF der Fleischerinnung Hamburg. „Dafür wollen wir uns auf die Suche machen und Menschen finden, die vielleicht schon etwas länger hier in Deutschland sind. Damit tun wir nicht nur unseren Mitgliedern einen Gefallen, sondern auch den zukünftigen Azubis: Für eine gute Zusammenarbeit, Lernerfolge und eine echte Chance auf dem Arbeitsmarkt muss die Kommunikation stimmen.“

Für die Vermittlung und Betreuung der Flüchtlinge in den Fleischerbetrieben verantwortlich ist Kommunikationsberaterin und Coach, Katharina Grau. „Die nächste Möglichkeit, sich zu informieren und erste Gespräche mit interessierten Flüchtlingen zu führen, gibt es am 4. November beim Marktplatz der Begegnungen, organisiert von der Handelskammer und Handwerkskammer Hamburg“, sagt Grau. Von 8.30 bis 14.30 Uhr besteht die Möglichkeit an einem Infostand (organisiert von der Fleischerinnung Hamburg), seinen Betrieb vorzustellen. Veranstaltungsort ist der Börsensaal der Handelskammer Hamburg. Angesprochen sind an diesem Tag in erster Linie volljährige, nicht schulpflichtige Flüchtlinge, die sich bereits etwas auf Deutsch verständigen können oder gute Englischkenntnisse mitbringen.

Sie sind auf der Suche nach Azubis? Dann melden Sie sich kurzfristig bis zum 30.10. telefonisch bei Katharina Grau an (040-492229712).